Umweltmanagement


Neben allen Bemühungen im sozialen Bereich, bildet der Umweltschutz eine weitere Säule der CR-Strategie, die Schöffel mit Nachdruck verfolgt.


Textile Mission

Als Mitglied des Bundesverbandes der deutschen Sportartikelindustrie (BSI) unterstützt Schöffel das Projekt ‘Textile Mission‘, welches die Problematik „Mikroplastik bei Waschvorgängen“ untersucht. ‘Textile Mission‘ will den Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt senken, der durch die Haushaltswäsche synthetischer Sport- und Outdoorbekleidung verursacht wird. Durch die Entwicklung nachhaltiger Textilien und die Optimierung der Technologie von Kläranlagen leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zum Meeresschutz. Verschiedene Organisationen aus der Sportartikel-Industrie, der Waschmaschinen- und der Waschmittelbranche, der Forschung und dem Umweltschutz arbeiten zusammen interdisziplinär an diesem Projekt.
(Quelle: http://textilemission.bsi-sport.de/)


VerPlaPos

Das Projekt ‘VerPlaPos‘ betrachtet die Verbraucherreaktionen bei Plastik und dessen Vermeidungsmöglichkeiten am Point of Sale (PoS), koordiniert von der Stadt Straubing als einer der Verbundpartner. Schöffel ist Praxispartner des Projekts für den Bereich Textil. Viele Produkte des täglichen Bedarfs sind aus Plastik oder mit Plastik verpackt. Beim Kauf dieser Produkte tragen Verbraucher und Verbraucherinnen somit zum steigenden Plastikkonsum in Deutschland bei. Ein kompletter Verzicht auf Plastik im Alltag ist aber nur mit hohen Einschränkungen bzw. gar nicht möglich. Außerdem ist vielen KonsumentInnen nicht bewusst, wie viel Plastik sie durch den Kauf eines Produktes in Umlauf oder in die Umwelt bringen. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Projekt untersucht, inwiefern durch Kaufentscheidungen am PoS das Entstehen von Kunststoffabfällen vermieden werden kann. Dies wird exemplarisch an den Anwendungen „Lebensmittelverpackung“ und „Bekleidungstextilien“ untersucht.
(Quelle: http://www.plastikvermeidung.de)


European Outdoor Conservation Association

PLASTIC FREE: MOUNTAIN TO SEA

Schöffel ist Mitglied der European Outdoor Conservation Association (EOCA). EOCA hat sich 2019 das Fokusthema – Plastic Free: Mountain to Sea – gesetzt. Das Projekt verfolgt das Ziel, Plastikmüll zu reduzieren und so organisiert EOCA zahlreiche Müllsammelaktionen auf Wanderwegen und am Strand.
Im Zuge der Nachhaltigkeit hat sich Schöffel dazu entschlossen dieses Projekt mit einer konkreten Aktion zu unterstützen. Dazu hat das Familienunternehmen zusammen mit dem Stofflieferanten Singtex ein Shirt entwickelt und dabei auf Reststoffe zurückgegriffen. Dieses S.Café® Material besteht zu rund 50 Prozent aus recycelten PET-Flaschen. Die gesamten Verkaufserlöse erhält EOCA. So gehen wir gemeinsam einen weiteren Schritt Richtung Umweltschutz.
www.outdoorconservation.eu/


Bündnis für nachhaltige Textilien

Seit 2015 unterstützt Schöffel das Ziel der Multi-Stakeholder-Initiative, Textilbündnis, durch faire Einkaufsbedingungen, sichere Arbeitsplätze, Arbeit an existenzsichernden Löhnen, Ressourcen schonende Produktion die Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion zu verbessern.
www.textilbuendnis.com


PFC – und wie Schöffel damit umgeht

Immer wieder ist die Rede von PFC. Doch was genau ist das? Und sind diese Substanzen gefährlich für den Menschen und die Umwelt? Wie geht Schöffel mit den Chemikalien um und wo stoßen wir an unsere Grenzen?

Was sind PFC?
PFC ist eine Abkürzung für per- und polyfluorierte Chemikalien, die mehr als 3.000 verschiedene Stoffe umfasst. Sie sind nicht natürlich und kaum auf biologischem Wege abbaubar. PFC verbleiben demnach für einen sehr langen Zeitraum in der Umwelt. Einige PFC reichern sich in der Natur und in Organismen an und können als bedenklich angesehen werden. Sie sind daher unter strenger Beobachtung und teilweise sogar verboten. Dennoch werden PFC verwendet, aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften. Sie sind wasser-, fett- und ölabweisend sowie chemisch und thermisch stabil. So werden sie in einer Vielzahl von Konsumgütern verwendet wie beispielsweise Kochgeschirr, Pizzakartons, Klebezettel oder Textilien.

Wenn von PFC die Rede ist, muss zunächst einmal genauestens erörtert werden, über welche Gruppe dieser Chemikalien gesprochen wird. In der Outdoorbekleidungsbranche ist meist die Rede von fluororganischen Verbindungen, die mit unterschiedlichen Verfahren auf Textilien aufgebracht werden, um diese wasser- sowie schmutz- und ölabweisend zu machen. Eigenschaften, die ausschlaggebend für die Qualität eines wetterfesten und strapazierfähigen Outdoorproduktes sind.

Der Umgang von Schöffel mit PFC
Als mittelständisches Unternehmen ist für die Schöffel Sportbekleidung GmbH die Produktion hochwertiger, funktioneller Outdoor- und Skibekleidung mit langer Lebensdauer und von dauerhafter Qualität eine selbstverständliche Verpflichtung. Ein besonderes Augenmerk legen wir bei der Herstellung unserer Produkte darauf, den Einsatz von Chemikalien so gering wie möglich zu halten.

Der Einsatz von PFC war bis dato vonnöten, um den Endverbraucher dauerhaft vor den Elementen der Natur zu schützen. Viele Jahre hat Schöffel an Alternativen gearbeitet – mit Erfolg. Schöffel verfügt heute über Materialien, die PFC in seinen Markenprodukten überflüssig machen. Und das ohne den Verlust der gewohnt hohen Qualität und Performance der Bekleidung. Ausgewählte Produkte mit GORE-TEX® sind PFC EC-frei (PFC environmental concern free) in der Ausrüstung. Auch für die Membran werden ökologisch unbedenkliche PFC eingesetzt, die nicht wasserlöslich sind.

Für uns als Firma Schöffel ist das Thema Schadstoffmanagement und Umweltmanagement von großer Bedeutung. Deswegen arbeiten wir schon seit 2013 mit dem bluesign® System und halten uns an deren Grenzwerte, die sehr streng und deutlich schärfer als die gesetzlichen Vorgaben in der EU-Chemikalienverordnung REACH sind.

An Grenzen stoßen wir bei Produkten, die auf besondere Anforderungen von speziellen Kunden, wie beispielsweise Polizisten und Motorradbekleidung, angefertigt werden. Für diese Art von Ausrüstung sind bestimmte Anforderungen wie schmutzabweisende Stoffe und Ölresistenz vorgegeben. Hier kann Schöffel momentan nicht komplett auf den Einsatz von ausgewählten PFC verzichten. Die Minimierung steht dabei klar im Vordergrund und es wird penibel genau auf die gesetzlichen Vorgaben geachtet und diese auch eingehalten. Gleichzeitig arbeitet Schöffel daran, das Ausmaß so gering wie möglich zu halten, dass die Funktionalität und der Schutz der Einsatzkräfte noch gewährleistet ist. Parallel sucht Schöffel bereits nach Möglichkeiten, die Verwendung von PFC in diesen Bereichen zu reduzieren.


Umweltmanagement im Transport

Bei der Wahl des Logistikdienstleisters in Deutschland hat Schöffel auf einen nachhaltigen Partner Wert gelegt. Der gesamte Paketversand in Deutschland erfolgt klimaneutral.

Grundsätzlich plant Schöffel, dass 95 % seiner weltweit produzierten Textilien Deutschland per Schiff erreichen. Im Jahr 2019 wurde der Anteil des Bahntransportes aus China auf 35 % gesteigert, was zusätzlich 107 to CO² einsparte. Zusätzlich ist im Jahr 2020 geplant, Bahntransporte aus Vietnam einzusetzen, um weitere CO²-Einsaprungen zu realisieren.

Schöffel verwendet 100 % recycelbare oder recycelte Verpackungsmaterialien. Es werden nur RESY-zertifizierte Kartons benutzt. RESY garantiert eine vollständige Abfallentsorgung und Recycling. Schöffel gehört einem Dualen System an, damit ist für Polybags eine Kreislaufwirtschaft gewährleistet. Ein Großteil der Ware wird „liegend“ ausgeliefert, das spart Bügel und aktuell schon 20 % an Plastikverpackung im Vergleich zur „hängenden“ Variante. Zusätzlich werden nur auf Kundenwunsch Kleiderbügel verwendet. Diese bestehen aus recyceltem Polystyrol.

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